Enthärtungsanlagen sind Ionenaustauscher
Die natürliche Methode des Ionenaustauschers und die Reduzierung der Wasserhärte ist bereits seit ca. 100 Jahren bekannt. Das Ergebnis des Ionenaustauschens ist messbar und fühlbar. Eine Enthärtungsanlage auch Ionenaustauscher genannt, tauscht Magnesium und Calciumionen ( Härtebildner ) gegen Natriumionen aus.
Das harte, kalkhaltige Wasser durchströmt ein Austauschermaterial, den sogenannten Ionenaustauscher, welcher mit Natriumionen beladen ist. Die im Wasser befindlichen Kalzium-/ Magnesiumionen werden an das Austauschermaterial angelagert und Natriumionen werden gleichzeitig an das Wasser abgegeben. Diesen Vorgang bezeichnet man als Ionenaustausch. Wenn die Austauscherkapazität des Ionenaustauschermaterials erschöpft ist, wird es mit einer Salzlösung durchspült und so mit den notwendigen Natriumionen wieder angereichert. Bei diesem Vorgang werden gleichzeitig die vorher angelagerten Kalzium-/ Magnesiumionen abgespült und ins Abwasser geleitet. Diese Regeneration läuft separat. Salzlösung und Trinkwasser können also nie miteinander in Berührung kommen. Beim Einsatz im Trinkwassernetz ist auf eine Resthärteeinstellung zu achten. Empfehlenswert ist eine Gesamthärte von 6-8°dH . Die Resthärte wird mittels Verschneideeinrichtung an der Enthärtungsanlage eingestellt .
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